«Führen und verführen» auf dem «Roten Platz»

Die FDP-Frauen des Kantons St.Gallen haben ihren Wahlkampf lanciert. Die öffentliche Aktion am vergangenen Samstag auf dem «Roten Platz» in St.Gallen stand unter dem Titel «Führen und verführen». Die Gäste lernten die liberalen Nationalratskandidatinnen kennen und wurden kulinarisch verwöhnt.

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Sieben Frauen der FDP des Kantons St.Gallen steigen in diesem Jahr ins Rennen um einen Sitz im Nationalrat. Sie kandidieren auf der FDP-Liste, für die Jungfreisinnigen (JFSG) sowie für die Umweltfreisinnigen (UFS). Zum Wahlkampfauftakt präsentierten sich die freisinnigen Frauen im Rahmen einer Aktion auf dem «Roten Platz» im Zentrum der Stadt St.Gallen. Der Anlass kombinierte unter dem Motto «Führen und verführen» politische Informationen, lockere Gespräche und Verpflegung. Im Zentrum standen die sieben Kandidatinnen. Sie stellten sich und ihre politischen Positionen den Besucherinnen und Besuchern kurz vor. Dabei zeigte sich: Das Spektrum der vertretenen Themen reicht weit, richtet sich aber stets nach den liberalen Grundsätzen.

Beispiel für Standorterfolg

Die Besucherinnen und Besucher wurden für ihr Kommen belohnt: Für die Bewirtung sorgte «tibits», der Spezialist für vegetarische Köstlichkeiten, der in naher Zukunft auch ein Lokal in St.Gallen betreiben wird. Die Ansiedlung der Zürcher Gastronomiekette zeigt, dass die Region ein interessanter Standort für Unternehmen ist. Die Förderung der Wirtschaft und der Abbau von Bürokratie, Steuern und Gebühren ist denn auch eines der zentralen Anliegen der FDP-Frauen, wie aus den Voten der Kandidatinnen hervorging. Viele von ihnen sind selbst unternehmerisch oder in verantwortungsvoller Position tätig und sprachen sich für die Entlastung der Unternehmen aus.

 Führung mit Architekt

Ein weiterer Programmpunkt, der bei den Gästen auf grosses Interesse stiess, waren zwei Führungen durch den «Roten Platz» unter der Leitung des verantwortlichen Architekten Carlos Martinez. Er gab einen Einblick in die Entstehung des Platzes, der inzwischen weit über St.Gallen hinaus bekannt ist und der ebenfalls ein Beispiel für gelungene Standortpolitik ist.

 Die FDP-Frauen des Kantons St.Gallen haben bei der Suche nach Kandidatinnen auch darauf geachtet, dass verschiedene Regionen des Kantons vertreten sind. Am 18. Oktober zur Wahl in den Nationalrat antreten werden: Elisabeth Brunner-Müller, Fabienne Bünzli, Kathrin Gabathuler, Kathrin Metzler, Isabel Schorer, Imelda Stadler und Elisabeth Zwicky Mosimann. Weitere Informationen sind auf der Webseite zu finden unter www.fdpfrauen-sg.ch.