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Ein überzeugtes Ja zur Theatersanierung - Medienmitteilung

Die Aufführungen und Inszenierungen des Theater St.Gallen haben zwar internationale Strahlkraft und bewegen sich auf Weltklasse-Niveau – baulich blättert der Lack aber wortwörtlich ab. Die FDP Frauen St.Gallen stimmen daher am 4. März überzeugt JA zur dringend notwendigen Sanierung des Theaters.
 
Anlässlich ihrer Hauptversammlung im November 2017 unternahmen die FDP-Frauen einen Rundgang durchs Stadttheater und konnten sich unter fachkundiger Führung hinter und vor den Kulissen von der Dringlichkeit der Theatersanierung überzeugen. Es bestehen keine Zweifel, dass die durchwegs zweckmässigen Instandsetzungsarbeiten ohne Aufschub in Angriff genommen werden müssen, um die Fortführung des heutigen Betriebs zu ermöglichen.
 
Das Theater St. Gallen geniesst mit seinem breit gefächerten Programm grosse Beliebtheit in der Bevölkerung. Das Renommee des Theaters geht dabei weit über die Kantonsgrenze hinaus. Locken doch beispielsweise die Musical-Welturaufführungen regelmässig eine internationale Besucherschaft nach St.Gallen. Diesen Publikumsmagneten, der sich auch zum bedeutenden Wirtschaftsfaktor entwickelt hat, gilt es als kulturellen Leuchtturm der Ostschweiz zu erhalten.
 
Die FDP-Frauen empfehlen mit Überzeugung, am 4. März ein Ja zur Theatersanierung in die Urne zu legen.
 
   

 

FDP Frauen Kanton St.Gallen auf Erfolgskurs

Langsam neigt sich das Jahr dem Ende zu. Bevor wir uns aber den Festlichkeiten widmen, möchten wir Ihnen über unsere Highlights und die wichtigsten Veränderungen 2016 berichten. Zudem werfen wir einen Blick auf die kommenden Events und Abstimmungen.

Erfolgreiches Wahljahr für uns Frauen
Aus Sicht der FDP Frauen Kanton St.Gallen war 2016 ein äusserst „gefreutes“ Jahr. So sind wir neu mit 4 Mandatsträgerinnen im Kantonsrat vertreten. Das entspricht einem Sitz mehr als in der vorherigen Legislaturperiode. Damit setzte sich unsere „Wahlkampf-Erfolgsreihe“ fort, die mit der glanzvollen Wiederwahl unserer Ständerätin, Karin Keller-Sutter, ihren Anfang genommen hat. Wir möchten an dieser Stelle nochmals allen gewählten FDP Frauen zur Wahl gratulieren und Ihnen für ihr Engagement auf nationaler, kantonaler sowie kommunaler Ebene danken.

FDP Frauen auch bei Jungen beliebt
Auch im Vorstand hat sich etwas bei uns getan: Im Rahmen unserer Hauptversammlung wählten wir Fabienne Bünzli neu ins Gremium. Die 26-jährige verfügt über einen Masterabschluss der Universität Zürich und amtet zudem als Vizepräsidentin der Jungfreisinnigen Kanton St.Gallen. Dieser „Zuwachs“ bestätigt uns darin, dass die Anliegen der FDP Frauen auch bei jüngeren Mitgliedern Anklang finden.

Dennoch gab es einen Wehrmutstropfen. Schliesslich gab unser langjähriges und verdientes Vorstandsmitglied, Jennifer Deuel, ihren Rücktritt bekannt. Mit ihrer kreativen und proaktiven Art hat sie das Bild der FDP Frauen positiv mitgeprägt und für Schwung gesorgt. So stellte sie ihr Gespür für politische Themen und zündende Ideen immer wieder unter Beweis. Wir entbieten Jennifer daher ein grosses und herzliches Dankeschön und hoffen, auch weiterhin auf Ihre Unterstützung zählen zu dürfen.

3x JA-Parole am 12. Februar 
Obwohl Weihnachten vor der Türe steht, blieb in der Politik bislang wenig Zeit für Besinnlichkeit. Gelangen am 12. Februar doch drei eidgenössische Vorlagen zur Abstimmung, die bereits im Vorfeld für Kontroversen sorgen. Die Rede ist von der Unternehmenssteuerreform III (USR III), vom Bundesbeschluss über die Schaffung eines Fonds für die Nationalstrassen und den Agglomerationsverkehr (NAF) sowie vom Bundesbeschluss über die erleichterte Einbürgerung von Personen der dritten Ausländergeneration.

Vor allem die USR III erhitzte bislang die Gemüter. Schliesslich haben die Linken und Gewerkschaften bereits das Referendum dagegen ergriffen. Die Vorlage ist jedoch nötig und sinnvoll, da sie einen wichtigen Beitrag für eine innovative, attraktive Schweiz leistet und ein faires Steuersystem ermöglicht. Diese Einschätzung teilen auch die die FDP Frauen Schweiz. Haben sie doch anlässlich ihrer letzten Mitgliederversammlung 3 x die Ja-Parolebeschlossen.

Damit die USR III vom Stimmvolk angenommen wird, ist es wichtig, dass auch wir uns engagieren. Helfen Sie daher mit und tragen Sie sich im Komitee St.Gallen-Appenzell „Steuerreform JA“ ein. Hier geht’s zum Link.

Hauptversammlung der FDP Frauen Schweiz am 1. April 2017 in Zürich
Mit Spannung erwarten wir die HV der FDP Frauen Schweiz am 1. April 2017. Zum einen wählen wir die Nachfolgerin für Präsidentin Carmen Walker-Späh. Zum anderen widmen wir uns einer brisanten und äusserst umstrittenen Vorlage. So wird Nationalrätin Christa Markwalder die Revision des Aktienrechts vorstellen und erläutern. Dabei gibt aus Sicht der Frauen besonders ein Aspekt zu reden: Die vom Bundesrat geplante Einführung eines Richtwerts für Quoten in Aktiengesellschaften. Solche Regulierungen sind ein Thema, das Frauen jeglicher politischer Ausrichtung seit langem bewegt. Die Hauptversammlung ist daher eine einmalige Gelegenheit, sich aus erster Hand zu informieren und mitzubestimmen, wie sich die FDP Frauen diesbezüglich positionieren. Für alle FDP Frauen ist dieser Termin ein Muss!

Frohe Festtage!
Um auch nächstes Jahr wieder mit vollem Elan für die Anliegen freisinniger Frauen einzustehen, gönnen wir uns über die Festtage eine verdiente „Verschnaufpause“. Daher wünschen wir Ihnen, Ihrer Familie und Ihren Freunden bereits jetzt eine schöne Weihnachtszeit. Geniessen Sie die besinnlichen Dezembertage und starten Sie gut ins neue Jahr!

Für die moderne, freisinnige Frau - Medienmitteilung

Hauptversammlung FDP Frauen Kanton St.Gallen

Am Dienstag führten die FDP Frauen Kanton St.Gallen ihre jährliche Hauptversammlung im Werk1 in Gossau durch. Dabei liessen sie das vergangene Jahr Revue passieren und blickten in die Zukunft. Die bisherigen Erfolge bestärken die FDP Frauen darin, sich auch künftig als Sprachrohr für die liberale, moderne und freisinnige Frau einzusetzen. Mit Fabienne Bünzli erhalten die FDP Frauen zudem Verstärkung im Vorstand. Gleichzeitig galt es, Abschied zu nehmen. So trat Jennifer Deuel nach langjähriger Mitarbeit im Vorstand zurück.

Gossau. Die FDP Frauen Kanton St.Gallen blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück. So sind die Freisinnigen Frauen neu mit 4 Mandatsträgerinnen im Kantonsrat vertreten. Das ist ein Sitz mehr als in der vorherigen Legislaturperiode. Des Weiteren konnten die FDP Frauen einen Mitgliederzuwachs verzeichnen. „Das zunehmende Interesse an unserer Vereinigung freut uns und zeigt, dass es viele politisch interessierte, bürgerliche Frauen im Kanton St.Gallen gibt. Diese Personen möchten wir auch in Zukunft abholen und gezielt fördern“ betonte Präsidentin Elisabeth Zwicky Mosimann in ihrem Jahresbericht. Zu dieser Unterstützung gehört auch, den Mitgliedern eine Austauschplattform zu bieten. Im Sinne des Networkings führten die FDP Frauen daher verschiedene Events durch. So beteiligten sie sich am bürgerlichen Programm des Gleichstellungsmonats. Ausserdem organisierten sie in Zusammenarbeit mit der F-Info Veranstaltungen zum Finanz- und Werkplatz Schweiz und zum humanitären Völkerrecht.

Zuwachs im Vorstand
Die FDP Frauen Kanton St.Gallen freuen sich über eine Verjüngung ihres Vorstandes. So wurde Fabienne Bünzli neu ins Gremium gewählt. Die 26-jährige verfügt über einen Masterabschluss der Universität Zürich in Publizistik- und Kommunikationswissenschaften. Sie arbeitet als Projektleiterin in einer Ostschweizer Agentur für Wirtschafts- und Kommunikationsberatung. Ihre politische Laufbahn startete Fabienne Bünzli als Gründungsmitglied der Jungfreisinnigen Toggenburg. Derzeit amtet sie als Vizepräsidentin der Jungfreisinnigen Kanton St.Gallen.

Ein grosses Dankeschön an Jennifer Deuel
Im Rahmen der HV kam aber auch ein wenig Wehmut auf. So verabschiedeten die FDP Frauen ihr langjähriges Vorstandsmitglied, Jennifer Deuel. Mit ihrer kreativen und proaktiven Art hat sie das Bild der FDP Frauen positiv mitgeprägt und für Schwung gesorgt. So stellte sie ihr Gespür für politische Themen und zündende Ideen immer wieder unter Beweis. Zudem hat Jennifer Deuel dank ihrer breiten, parteiübergreifenden Vernetzung dazu beigetragen, dass die FDP Frauen als starke Kraft wahrgenommen werden.

Spannendes Rahmenprogramm
Zahlreiche Mitglieder folgten der Einladung der FDP Frauen. Auf eine positive Resonanz stiess dabei auch die Besichtigung der Käsekonditorei Eberle, die vorgängig zur HV stattfand. Nach speditiver Abwicklung der übrigen Geschäfte genossen die Teilnehmerinnen ein gemütliches Beisammensein beim Nachtessen.

Hier geht’s zur Medienmitteilung.

Regierungsratswahlen Marc Mächler - Medienmitteilung

Erfahrung, menschliche Qualitäten und Glaubwürdigkeit überzeugen

 
Die FDP Frauen St.Gallen unterstützen Marc Mächler im zweiten Wahlgang für die Regierungsratswahlen. Er hat im ersten Wahlgang ein ausgezeichnetes Resultat erzielt, und er hat auch im zweiten Wahlgang beste Chancen, gewählt zu werden.
 
Marc Mächler hat in seiner langjährigen politischen Laufbahn sowohl Sachkompetenz als auch Engagement bewiesen. Nicht nur seine Erfahrung als Politiker und Berufsmann bekräftigt seine Eignung für die höchste exekutive Behörde im Kanton, auch seine menschlichen Qualitäten überzeugen. Er war langjähriges Pfadi-Mitglied und setzt sich neben seinen vielen sonstigen Aktivitäten auch in der Kleika, einer sozialen Institution für die Wiedereingliederung von erwerbslosen Frauen ins Arbeitsleben, tatkräftig ein. Marc Mächler lebt mit seiner Familie vor, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für beide Ehepartner – einem Kernanliegen der FDP Frauen – auch bei einem überdurchschnittlichen Engagement möglich ist. Die FDP Frauen haben mit Marc Mächler immer ausgezeichnet zusammengearbeitet und sind davon überzeugt, dass mit Marc Mächler ein erfahrener, glaubwürdiger Kandidat zur Wahl steht, der immer auch die Interessen von Frauen und Familien vertreten hat und weiterhin vertreten wird. Deshalb setzen sich im überparteilichen Komitee «Frauen für Marc Mächler» aktive Politikerinnen aus verschiedenen Parteien mit Überzeugung für Marc Mächler ein.
 

«Frauen für Marc Mächler» finden Sie unter www.marcmaechler.ch/komitee-frauen-fuer-marcmaechler.

 

 

Die Medienmitteilung als PDF finden Sie hier: Medienmitteilung Unterstützung Marc Mächler
   

 

Abstimmung Februar 2016 - Medienmitteilung

Keine unnötigen Experimente!

Nein zur Ehe als Wirtschaftsgemeinschaft und Nein zur der Einschränkung des Rechtsstaates
Wahlwerbung ist ein schlechter Ratgeber bei Sachabstimmungen. Und um etwas Anderes handelt es sich bei den beiden Initiativen nicht. Die Abschaffung der Heiratsstrafe wäre zwar auch uns Frauen willkommen, aber nicht um den Preis eines Rückschritts in veraltete Gesellschaftsmodelle. Eine Annahme der Initiative würde bedeuten, dass eine gute Lösung, wie etwa ein Splitting-Modell, von vorneherein nicht mehr verfolgt werden könnte.
 
Nicht nur schlecht, sondern auch überflüssig ist die Durchsetzungsinitiative. Sie ist ein frontaler Angriff auf die Gewaltenteilung, die ein wichtiger Pfeiler unserer Demokratie ist. Wollen wir wirklich einen langen Katalog von Delikten, ein wildes Durcheinander, in die Verfassung schreiben? Nicht einmal die Initianten sind sich einig, welches die Auswirkungen im Detail sind und wer die Betroffenen sein werden. Es ist absurd, mit einer Verfassungsbestimmung Gesetzestexte im Detail zu ändern, und wir haben Richter, denen wir vertrauen können. Die Initiative ist auch überflüssig, die entsprechenden Vorschriften bestehen bereits und können sofort angewendet werden, sofern die Initiative abgelehnt wird.
 
Die FDP Frauen St.Gallen legen Wert darauf, in einem modernen Rechtsstaat zu leben und alle ihre Mitbürger fair und konsequent zu behandeln.
 
   

 

«Führen und verführen» auf dem «Roten Platz»

Die FDP-Frauen des Kantons St.Gallen haben ihren Wahlkampf lanciert. Die öffentliche Aktion am vergangenen Samstag auf dem «Roten Platz» in St.Gallen stand unter dem Titel «Führen und verführen». Die Gäste lernten die liberalen Nationalratskandidatinnen kennen und wurden kulinarisch verwöhnt.

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Sieben Frauen der FDP des Kantons St.Gallen steigen in diesem Jahr ins Rennen um einen Sitz im Nationalrat. Sie kandidieren auf der FDP-Liste, für die Jungfreisinnigen (JFSG) sowie für die Umweltfreisinnigen (UFS). Zum Wahlkampfauftakt präsentierten sich die freisinnigen Frauen im Rahmen einer Aktion auf dem «Roten Platz» im Zentrum der Stadt St.Gallen. Der Anlass kombinierte unter dem Motto «Führen und verführen» politische Informationen, lockere Gespräche und Verpflegung. Im Zentrum standen die sieben Kandidatinnen. Sie stellten sich und ihre politischen Positionen den Besucherinnen und Besuchern kurz vor. Dabei zeigte sich: Das Spektrum der vertretenen Themen reicht weit, richtet sich aber stets nach den liberalen Grundsätzen.

Beispiel für Standorterfolg

Die Besucherinnen und Besucher wurden für ihr Kommen belohnt: Für die Bewirtung sorgte «tibits», der Spezialist für vegetarische Köstlichkeiten, der in naher Zukunft auch ein Lokal in St.Gallen betreiben wird. Die Ansiedlung der Zürcher Gastronomiekette zeigt, dass die Region ein interessanter Standort für Unternehmen ist. Die Förderung der Wirtschaft und der Abbau von Bürokratie, Steuern und Gebühren ist denn auch eines der zentralen Anliegen der FDP-Frauen, wie aus den Voten der Kandidatinnen hervorging. Viele von ihnen sind selbst unternehmerisch oder in verantwortungsvoller Position tätig und sprachen sich für die Entlastung der Unternehmen aus.

 Führung mit Architekt

Ein weiterer Programmpunkt, der bei den Gästen auf grosses Interesse stiess, waren zwei Führungen durch den «Roten Platz» unter der Leitung des verantwortlichen Architekten Carlos Martinez. Er gab einen Einblick in die Entstehung des Platzes, der inzwischen weit über St.Gallen hinaus bekannt ist und der ebenfalls ein Beispiel für gelungene Standortpolitik ist.

 Die FDP-Frauen des Kantons St.Gallen haben bei der Suche nach Kandidatinnen auch darauf geachtet, dass verschiedene Regionen des Kantons vertreten sind. Am 18. Oktober zur Wahl in den Nationalrat antreten werden: Elisabeth Brunner-Müller, Fabienne Bünzli, Kathrin Gabathuler, Kathrin Metzler, Isabel Schorer, Imelda Stadler und Elisabeth Zwicky Mosimann. Weitere Informationen sind auf der Webseite zu finden unter www.fdpfrauen-sg.ch.

Abstimmung Juni 2015 - Medienmitteilung

Nein zur Stipendieninitiative, denn die Kantone sollen ihre Kompetenzen behalten

Ein „bedingungsloses Grundeinkommen“ für Studenten, wie dies der Verband der Schweizer Studieren- denschaften VSS verlangt, lehnen die FDP Frauen des Kantons St. Gallen ab. Sie unterstützen hingegen die Harmonisierung der Ausbildungsbeiträge für alle Arten von Lehrgängen, auch für Lehrlinge und Gymnasiasten

Die Initiative will das Stipendienwesen beim Bund zentralisieren, sieht aber keine Beiträge für Lehrlinge und Gymnasiasten vor. Dies steht im Widerspruch zum Anspruch der Initianten, mit der Initiative die Chancengleichheit zu erreichen. Die FDP Frauen St.Gallen unterstützen demgegenüber die Bemühungen, die Ausbildungsbeiträge für alle Ausbildungsgänge, nicht nur für die akademische Ausbildung, zu harmonisieren, wie dies bereits beschlossen wurde. Keinesfalls soll das Stipendienwesen mit einem bedingungslosen Grundeinkommen der Studentenschaft zentralisiert werden, weil dadurch jegliche Motivation für eine weitere Harmonisierung, auch für die nichtakademische Ausbildung, entfällt. Durch die Initiative würden Mehrausgaben von CHF 500 Millionen verursacht. Das können und wollen wir uns nicht leisten, insbesondere nicht für einseitige Unterstützungsleistungen. Die Zuständigkeit soll bei den Kantonen bleiben, denn diese kennen die Bedürfnisse ihrer Auszubildenden besser.

Medienmitteilung Stipendieninitiative Juni 2015

Abstimmungen Juni 2015 - Medienmitteilung

Ja zu einer zeitgemässen Fortpflanzungsmedizin

Grosse Chance für Familien mit Gen-Defekten und damit eine grosse Erleichterung für betroffene Frauen. Die neue Verfassungsbestimmung kommt dann zur Anwendung, wenn bei einer künstlichen Befruchtung die Übertragung einer schweren Krankheit nicht anders verhindert werden kann.

Die FDP Frauen St.Gallen unterstützen diese Vorlage, mit welcher in der Schweiz eine Verfassungsgrundlage für die Fortpflanzungsmedizin geschaffen wird, denn damit können gesundheitliche Risiken für Mutter und Kind reduziert werden. Bei der Vorlage handelt es sich um eine gute, massvolle und vertretbare Lösung, welche dem medizini- schen Handeln auch klare Grenzen setzt. Mit „Babys aus dem Katalog“ hat die Verfassungsbestimmung nichts zu tun, denn solche missbräuchlichen Anwendungen bleiben weiterhin verboten. In bester liberaler Tradition wird die Eigenverantwortung der Eltern gestärkt, denn die betroffenen Eltern können sich jederzeit auch gegen vorgeburtliche Tests entscheiden. Menschenwürde, Persönlichkeit und Familie werden weiterhin geschützt.

Medienmitteilung Präimplantationsdiagnostik Abstimmung Juni 2015

Abstimmungen Juni 2015 - Medienmitteilung

Zweimal Nein zum Raubzug auf unser erarbeitetes Vermögen

Die FDP Frauen St.Gallen empfehlen ein Nein zur Erbschaftssteuerinitiative auf Bundesebene und ein Nein zur kantonalen Steuergerechtigkeitsinitiative der SP. Sie fürchten, dass die Annahme der beiden Initiativen für den Kanton St.Gallen ein doppeltes Eigengoal werden könnte.

Am 14. Juni 2015 kommt die Erbschaftssteuer-Initiative zur Abstimmung. Sie fordert, dass Erbschaften über zwei Millionen Franken und Schenkungen von mehr als 20’000 Franken auf Bundesebene mit einem Einheitssatz von 20 Prozent besteuert werden. Aus Sicht der FDP Frauen ist diese Vorlage in mehrfacher Hinsicht schädlich und gefährlich. Zum einen wurde vererbtes Geld zu Lebzeiten bereits als Einkommen sowie Jahr für Jahr als Vermögen versteuert. Dass der Staat drei Mal auf dasselbe Geld zugreifen soll, ist stossend und unverständlich. Ausserdem widerspricht die Initiative dem verfassungsmässigen Ziel der Familienförderung, indem die eigenen Kinder gleich besteuert werden wie entfernte Verwandte oder sogar Fremde. Nicht ohne Grund haben die meisten Kantone die Erbschaftssteuer für direkte Nachkommen abgeschafft. Die Vorlage gefährdet zudem den Wirtschaftsstandort Schweiz. Bei einer Annahme wird den KMU beim Generationenwechsel Geld entzogen. Damit wird es Familienunternehmen erschwert oder verunmöglicht, in die Zukunft zu investieren und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Die gegenteiligen Behauptungen der Initianten haben im Initiativtext keine Grundlage und wurden erst nach Beginn des Abstimmungskampfes eingeführt. Schliesslich sprechen sich die FDP Frauen auch zum Schutz des Föderalismus gegen die Erbschaftssteuer-Initiative aus. Viele Kantone kennen heute eine eigene Erbschaftssteuer. Sie verlieren mit diesem Schritt zur Zentralisierung ihre Steuerhoheit und könnten unterm Strich sogar Geld verlieren.

Die FDP Frauen sind zudem gegen die geforderte Anpassung des Steuerfusses bei den Vermögenssteuern, d.h. gegen den Ersatz des heute geltenden proportionalen Steuersatzes von 1.7 Promille durch einen progressiven Tarif. Für eine solche Initiative gibt es keinen Grund, denn der Kanton St.Gallen ist bereits heute in steuerlicher Hinsicht im Vergleich mit den Nachbarkantonen sehr unattraktiv. Sie befürchten, dass dies die Abwanderung von vermögenden Personen aus dem Kanton noch weiter verstärken könnte, was weitere Sparpakete und die Reduktion von Leistungen des Kantons in allen Bereichen zur Folge haben könnte. Es ist absurd, jenen Steuerzahlern, welche bereits heute den höchsten Beitrag an die kantonalen Aufgaben leisten, dauernd mangelndes Interesse an der Zukunft des Kantons vorzuwerfen. Weniger ist in dieser Hinsicht mehr!

Medienmitteilung Steuerinitiativen Juni 2015

Abstimmung März 2015 - Medienmitteilung

Gegen Steuervergünstigungen als Marketinginstrument im Wahlkampf 

Nein zur unfairen Familieninitiative der CVP. Die Initianten operieren mit falschen Angaben, wenn sie schreiben, dass zwanzig Prozent der Familienzulagen über die Einkommenssteuer in die Staatskasse fliessen. 
Gut gemeint ist das Gegenteil von gut. Die Initiative der CVP mit dem verlockenden Titel «Familien stärken! Steuerfreie Kinder- und Ausbildungszulagen», welche angeblich die Familien entlasten soll, ist eine Mogelpackung. Heute gibt es bereits viele Entlastungsmassnahmen für Familien mit Kindern, wie Krankenkassenprämien-Verbilligungen, abgestufte Krippentarife, Sozial- und Ergänzungsleistungen sowie Steuerabzüge pro Kind, welche gezielt Familien mit tiefen Einkommen entlasten. Fünfzig Prozent der Familienhaushalte zahlen denn auch keine Bundessteuer. Die Initiative hätte einen Systemwechsel bei der Besteuerung zur Folge. Kinder- und Ausbildungszulagen sind nämlich ein Lohnbestandteil und somit einkommenswirksam, weshalb sich aufgrund der Progression die Entlastung vor allem bei höheren Einkommen auswirken würde. Die Steuervergünstigungen würden Familien mit tiefen Einkommen in keiner Weise helfen; sie sind weder durchdacht noch zielführend. Demgegenüber müssten die Einnahmenausfälle des Bundes von ca. 200 Millionen und der Kantone und Gemeinden von rund 760 Millionen durch Sparmassnahmen oder von Alleinstehenden, insbesondere Rentnern, kompensiert werden. Dies ist schlicht absurd. Wir wollen weder gutverdienende Familien zu Lasten von Bedürftigen unterstützen noch Bund und Kantone in finanzielle Schwierigkei-ten bringen.

Die FDP Frauen warnen vor diesem „gut gemeinten“ Steuergeschenk und lehnen es auch angesichts der wirtschaft-lichen Lage ab. Sie wollen weiterhin jene Mitbürgerinnen und Mitbürger unterstützen, die es wirklich nötig haben.